top of page
Logo Flügel_MD_01 ohne Text_bk.png
Logo Flügel_MD_01 ohne Text_bk.png

Grenzen setzen: In meinem Business sehr wichtig.

vor 10 Stunden
2 Min. Lesezeit

 



Nicht nur bei somatisch-sexologisch bildender Arbeit, wie beispielsweise beim Erekt*onscoaching, sondern auch, wenn ich hin und wieder Berührungsreisen anbiete.


Bei meiner Arbeit kann ich innerlich runterzählen: «3 …, 2 …, 1 – 𝙪𝙣𝙙 𝙟𝙚𝙩𝙯𝙩 𝙢𝙖𝙘𝙝𝙩 𝙚𝙨 ‹𝙆𝙡𝙞𝙘𝙠›.

𝙎𝙚𝙞𝙣 𝙍𝙚𝙥𝙩𝙞𝙡𝙞𝙚𝙣𝙝𝙞𝙧𝙣 ü𝙗𝙚𝙧𝙣𝙞𝙢𝙢𝙩.»


Dann, wenn Klienten mehr wollen, als der Rahmen erlaubt.


Ich weiss genau, wann und warum dies in ihm geschieht.

«Ach komm, weiss ja keiner, wenn wir…» denken Kunden dann gerne so laut, dass ich es an ihren Blicken sehe.

Was einige Egos - oder ehr die ausgehungerte Seele der Männer - in diesen sehr persönlichen Settings nicht verstehen (wollen), ist,

dass ich bei beiden Rollen, ob als Körpertrainerin oder als Berührerin, Verantwortung trage. ⚖️



Für sie, für mich, für unsere Beziehungsebene.


Und ja, 𝗱𝗶𝗲 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗗𝗶𝘀𝘇𝗶𝗽𝗹𝗶𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗲𝗶𝘁𝗲.

Zugegeben: Nicht immer einfach.



Aber da stelle ich mir die Frage:


«𝘞𝘢𝘴 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦 𝘪𝘤𝘩, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘨𝘦𝘣𝘦, 𝘮𝘪𝘵

𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘚𝘰𝘶𝘷𝘦𝘳ä𝘯𝘪𝘵ä𝘵, 𝘐𝘯𝘵𝘦𝘨𝘳𝘪𝘵ä𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘞𝘦𝘪𝘣𝘭𝘪𝘤𝘩𝘬𝘦𝘪𝘵?»



Ich will nicht «gepflückt» werden, weil es für den Kunden gerade so intensiv und herrlich ist. 🍇

Dieses Erleben ermöglichen gehört zu meinem Job wenn ich berühre.

Aber es ist nicht mit seienr Lust plötzlich okay.


Darum gebe ich somatische Arbeit nur dann, wenn ich für mich einstehen kann.

Wenn Klienten lernen, durch sexologische Körpertrainings selbstständig aus dem S*xdefizit zu kommen, satt nur Druckabbau zu machen, ist weniger «heikel». Anders, wenn ich die Magierin der Hände bin.


𝗗𝗲𝗿 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗞𝗹𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 oder das Fehlen davon 𝗮𝘂𝘀. Sondern:

𝗥𝗮𝗵𝗺𝗲𝗻, 𝗭𝗶𝗲𝗹, 𝗦𝗲𝘁𝘁𝗶𝗻𝗴.

Vorellem aber die Nähe. Und die kann ich, so liess ich mir sagen, sehr authentisch herstellen.


«Professionelle Nähe», statt «professionelle Distanz» heisst es in meiner Branche. Und diese sehr nahen Grenzen müssen jedes Mal aufs Neue standhalten.



Warum ich die Arbeit trotzdem mache? Weil es Kunden gibt wie den Herr mit der Textnachricht gibt. Der Grenzen vin Anfang an respektiert.


Am Ende geht es auch bei meiner Arbeit immer auch um Würde.

Die des Kunden - und meine.






*Textnachricht mit Erlaubnis des Kunden veröffentlicht.




Weitere Tipps für bessere Paarqualität findest du in meinem Buch.







 
 
bottom of page