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Krisen? Kenn ich.

  • 1. Apr.
  • 14 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Apr.




⚠️ Warnung:

Auch wenn es kitschig klingen mag: Dieser Text ist nicht für jedes Gemüt.

Mein persönlicher Teil ab unten, "Teil 2, Marina"


Krisenerprobt durch Stammbaum – Eine nicht alltägliche Familiengeschichte

Eine Chronik von dunklen Kapiteln, Mut, Überlebenswillen und tiefen Transformationen.

Nicht nur ich selbst, sondern bereits meine Familie war von ausseralltäglichen Krisen geprüft und erschüttert worden.

In jeder Familie gibt es Geschichten von Herausforderungen, Schicksalsschlägen und Kämpfen. Doch gerade diese hat mich zum Krisenmanager gemacht, der ich heute für meien Klienten bin.



Der Ursprung des Überlebenswillens

Meine Urgroßmutter wagte zu einer Zeit das Undenkbare, als Frauen kaum Rechte hatten: Sie liess sich um das Jahr 1900 von einem gewalttätigen Ehemann scheiden und landete sin einem Bordell. Später heiratete sie erneut - einen Mann, der dem Alkohol verfallen war.

 

Meine Großmutter trug ebenfalls schwer an ihrem Schicksal. Schwanger war sie gezwungen, mehrfach umzuziehen - mit dem Zug «züglä».... Eine schwere Krankheit veränderte ihre Persönlichkeit und Merkfähigkeit. Nur noch Einfachstes war für sie geistig erfassbar.

In ihrer Not geriet sie in eine gefährliche Sekte. Ihr Mann, der gewalttägig war und dauernd die Arbeitsstelle verlor, wurde sie von einem anderen Mann schwanger. Sie gestand dies ihren Kindern aber erst auf dem Sterbebett.


Ihr Mann, mein Grossvater, war hingegen ein selbst erzeugtes dunkles Kapitel in unserer Geschichte – pädophil, Deserteur, Hitler-Anhänger und alkoholkrank. Er schlug seine Kinder und die krebskranke Ehefrau halb tot.


Meine Mutter, die trotz allem überlebte

Durch ihre Eltern wuchs meine Mutter in einer der 10 gefährlichsten Sekten der Welt auf, deren Anführer sie nicht nur psychisch manipulierte, sondern aufs Schlimmste missbrauchte. Mit dem Schraubenzieher entjungfert, mehrere Tage in der Kammer ohne Wasser Essen oder Toilette vergessen, im Wald mit geisteskranken Proben. Vergewaltigungen mit viel Gewalt, hausgemachte Abtreibungen. Wegen eines leichten Lächelns während des Lernens 5 Wochen im Zimmer eingesperrt. Ohne Kontakt zu Eltern doer anderen Menschen. Nur mit der Bibel im Zimmer. Während sie alle ihre Freundedurch das Fenster sah. Ebenso ihre Mutter die anch ihr suchte, aber belogen wurde.


Auf schlimmste Pfade im dunklen Wald mit gefährlcihen psychospielen geschickt, herausgejagd zum hungern und um gebroche zu werden.


Sie war Zeugin davon, wie Morde geplant und befohlen wurden. Sollte selbst ihre Cousine töten. Diejenige Cousine, die meine Mutter mehrfach erdolchen wollte, es aber nie schaffte. Der eigene Vater, der seine Tochter im Keller umbringen sollte, weil sie zu viel wusste, aber davonkam.

Vergiftungsanschläge, Autounfälle, Drohungen. Und am Ende gelang ihr die FLucht bei Nacht und Nebel. Nur mit einem Teddybären in den Armen.

 

Von der Sekte beschattet, von der Gesellschaft geächtet, von Medien zerrissen, vor Gericht beschimpft. Doch sie gewann durch die wenigen Dinge, die ihr geglaubt wurden. Alles andere hatte kein Gewicht vor dem Geschworenengericht. Schliesslich brachte sie ihn ins Gefängnis.

 

Ihr Leben blieb geprägt von Herausforderungen:

Zweimal von Verlobten sitzengelassen, mehrfach vor der Öffentlichkeit verheimlicht, x-fach übel mitgespielt.

 

Sie hatte Jahre später Liaisons mit zwei Männern, die Brüder waren. Am Ende war sie mit dem Vater der Männer zusammen. Er war 37 Jahre älter als sie. Ja, sie datete somit meine späteren Halbbrüder


Mit unserem Vater hatte sie vier Kinder gezeugt. Nur zwei üerlebten.

An Weihnachten warf er sie aus dem Haus, zerriss den Erbvertrag und ließ sie ohne Geld oder Sicherheit zurück. Als Alleinerziehende mit einem zerbrechlichen Früchchen das schnell und oft krank war in den Armen. An einem Ort, wo ausländische Namen als «Tschingge» beschimpft und alleinerziehende geächtet wurden.

Doch sie blieb standhaft und trotzte allen Widrigkeiten. Da sie keine Alimente erhielt, brach sie auf der Arbeit mehrfach vor Hunger zusammen.

Sie bettelte nie um Hilfe.

 

Sie musste bisher 18 schwere Operationen überstehen.

Kämpfte oft ums Überleben. DUrchlebte tödliche Komplikationen und überlebte sie irgendwie immer wieder.

Operation Nummer 19 folgt.



Ein Vater aus einer anderen Zeit

Mein Vater war nur ein Jahr jünger als mein Großvater mütterlicherseits. Geboren 1920.

Während des Krieges saß er im Arrest. Er verursachte einen schweren Autounfall, bei dem Menschen schwer verletzt wurden und eine Frau danach an den Rollstuhl gefesselt war. Selbst hatte er schwerste Beinverletzungen und litt bis an sein Lebensende an den körperlichen Schmerzen der Verbrennungen.


Seine erste Ehe war getrennt, blieb aber auf dem Papier mit viel Groll bestehen. Seine Ehefrau wollte meine Schwester und wenn es sein musste auch mich adoptieren um ihr uns "ein besseres Leben zu ermöglichen". Während Vater in der kurzjährigen Beziehung mit meiner Mutter sich gegenseitig in einer Hassliebe wiederfanden.

Beide wollten sich gegenseitig umbringen.

Das war ein offenes Geheimnis. Dazwischen wir beiden Kleinkinder.


Dennoch lebte er später neben mir und meiner Familie in Harmonie.


Die Halbbrüder und ihr Erbe

Meine Halbbrüder, die beiden Söhne unseres Vaters, waren älter als meine Mutter. Einer von ihnen wollte mich mit seinem Sohn verkuppeln, um an das Erbe unseres Vaters zu kommen. Doch sein Plan scheiterte, da ich mir nicht im Traum hätte vorstellen können, meinen Halbneffen zu heiraten, den ich noch nie gesehen hatte. Also erzwang er die Vormundschaft über unseren Vater und verprasste das gesamte Geld noch vor seinem Tod. So hinterliess mein Vater mittellos Schulden im Altersheim.

 

Der gleiche Halbbruder ging, bevor meine Mutter mit meinem Vater zusammen war, mit meiner Mutter ins Bett, während er seinen Kumpel anstiftete, zu ihm nach Hause zu gehen und sich zu seiner Frau ins Bett zu legen und Sex zu haben. Sie würde es nicht einmal merken.

Der Plan ging auf.

 

Jahre später verhandelte meine Mutter, dass mein Vater eine Anzahlung für ein Haus leisten sollte, da er nie Unterhalt für uns zahlte. Er willigte ein, hob die Summe bei der Bank ab, besuchte dann denselben Halbbruder - und kam ohne Geld zu meiner Mutter zurück. Dafür fuhr sein Sohn kurze Zeit später einen Ferrari.




Teil 2, Marina

Meine Kindheit zwischen Kampf und Überlebensinstinkt

Meine Mutter fiel schwanger auf ihren Bauch. Sie spürte, dass etwas nicht stimmte. Der Arzt war sich sicher, dass das Kind tot war. Doch sie fühlte weiterhin Bewegungen. Sie wurde deswegen von ihrem Arzt wegen «Wahnsinn» zwei Wochen in ein Isolierzimmer eingesperrt  – ohne TV, Radio oder Telefon.

Kurz vor dem Abkratzen erzwang sie einen Transport in ein Spital.

Während sie mich per Notkaisernschnitt gebar, hatte sie mehrfach Herzversagen und musste wiederbelebt werden.

Zwei Stunden später und wir beide wären bei der extrem schweren Schwangerschaftssepis gestorben. Not-OP in Schwangerschaftswoche 26 statt 40. Mein Zwillingsgeschwister war tot.



Meine Mutter hatte zu grosse Angst, mich zu besuchen. Sie hatte die Befürchtung, mich doch noch zu verlieren oder dass mir Körperteile fehlen würden. Also besuchte mich nur meine dreijährige Schwester.  Sie berührte mich durch Schutzkleidung und Maske meine glasige Haut. DIe restliche Zeit war ich im Brutkasten. Alleine, ohne Vater oder Verwandte.

 

Niemand brachte Babygeschenke. Keiner kam uns Mutter besuchen. Man schickte meiner Mutter Blumen. Denn keiner glaubte, dass ich lebensfähig sein würde. Und wenn, dann sicherlich nicht normal im Kopf und Körper. Nur eine einzige Nachtschwester strickte mir winzige Babysocken. Sie waren hellrosa mit zartem Grün.

 

Trotz nur 930 Gramm Geburtsgewicht musste ich nie beatmet werden. Aber wenige Zeit später folgte eine Hirnhautentzündung, dann eine Lungenentzündung

Eine schwere Hinrhautentzündung folgte.

 

Meine Motorik blieb eingeschränkt. Während andere Babys mit sechs Monaten selbstständig sitzen, wurde ich in einen Puppenwagen gebettet. Normale Babyutensilien waren zu groß für mich. Ich bewegte mich nur mit den Armen fort, wie ein Soldat, der robbt.


Der selbe Arzt der uns schier verrecken liess erklärte nur kurz und knapp: "Finden sie sich damit ab: Ihr Kind ist ein Rollstuhlkind." 

 

Doch durch Mutters Dickschädel, meinem Streben nach Leben und viel, viel Glück gelang es Mutter und mir in eigenen Therapien, dass ich heuet normal gehen kann. Vielleicht werde ich nie so elegant dahinschweben wie Süd-Italienerinnen auf der Shoppingmeile, doch wer nichts weiss und nicht ausgebildeter Physio ist, merkt nicht viel von meinem bisherigen Weg.

 

 

Mein Leben hatte nun gestartet

Doch noch lange war nicht alles im Lot. Im Dorf hiess es, andere Kinder dürften nicht mit uns spielen, weil wir unehelich waren. Mehr als einmal musste ich hören «Mit Bastarden spielt man nicht.»

 

Mein Vater anerkannte mich erst an, als ich Jahre später von der Schule meinen ersten Schultest mit Bestnote nach Hause brachte.

 

Die Sekte und ihre Nachwirkungen

Die Sekte, aus der meine Mutter vor vielen Jahren floh, bedrohte sie auch nach dem Ausstieg. Beschattung, Bedrohung, Medienrummel und Zermürbung waren die Folge.

Sonnentempler und andere Ereignisse liessen die Presse meine Mutter immer wieder anrufen. In Zeitschriften erzählen.

Mama war nie mediengeil. Doch sie wollte die Wahrheit erzählen – und aufklären.

 

Wenn die Gesellschaft urteilt

Schlagzeilen über meine Familie kursierten in Print-Medien und Fernsehen. Die wahre Geschichte würde kaum jemand glauben - und wird auch nicht in der aktuellen TV-Doku wiedergegeben. Manches kann die Gesellschaft nicht akzeptieren.

Es ist auch nicht wichtig.


Ich selbst war nie in einer Sekte, trat auch aus der Kirche aus und lebe meine eigene Spiritualität.

 

 

Angesicht eines Mörders

Die beste Freundin meiner Mutter hatte einen jähzornigen Partner. Er erschoss sie, steckte ihre Leiche in einen Schrank und stand später mit geladener Schusswaffe den ganzen Tag vor unserer Haustür.

Ein Mörder, der geduldig wartet und hofft, dass wir Kinder nach draussen gehen, um zu spielen. Wir mussten es aushalten.

Durch die Aussage meiner Mutter und sein Geständnis kam der Mann schliesslich für den Mord ins Gefängnis.


 

Mit 17 auf eigenen Beinen

Eigene Wohnung, Lehre, Leben. Meine Mutter entschied im ersten Monat meiner Lehre, in einen anderen Kanton zu ziehen. Da ich in der Berufsausbildung war, kam für mich ein Umzug nicht infrage. Also lebte ich nun alleine und machte meine Ausbildung zur Fotofachangestellten.

 

Drei Jahre später war mein Lehrmeister mit dem Ladenumbau und ständig wechselndem Personal gefordert. In einem Team von sechs Personen war ich bereits im zweiten Lehrjahr die „Dienstälteste".

Bis zum Ende der dreijährigen Lehre sah ich über 25 Mitarbeiter kommen und gehen.


Leider hatte mein Chef es versäumt, mich zu informieren, dass meine Mutter angerufen hatte und mitteilte, dass mein Vater verstorben war. Er wollte bis Schichtende warten.


Ich erfuhr per SMS, dass mein Vater gestorben war.

Mein Chef fragte mich, ob ich am Tag nach dem Tod arbeiten kommen wolle. Schliesslich war ich inmitten meiner Lehrabschlussprüfungen.

Dennoch musste ich die Tests gleich absolvieren wie alle anderen Schüler.

Ich schaffte trotz Trauerarbeit den Abschluss – ohne Hilfe, ohne Netz.

 

Finanziell am Abgrund mit 18

Zehn Tage nach meiner bestandenen Führerscheinprüfung baute ich einen Autounfall. Geerbt hatte ich nur Schulden. Und plötzlich war ich mit meiner Wohnung am finanziellen Abgrund. Schulden, Existenzängste, die Last der eigenen Wohnung. Mahnungen und Briefe von Ämtern kannte ich schon aus Kindertagen. Nun betrafen sie mich direkt.

 

Von Krisenschuhen zu Militärstiefeln

Ich hatte schon einige Meilen in Krisen hinter mir. Nach der Lehre mit einem Jahr Berufserfahrung im Fotogeschäft entschied ich, dass es Zeit war, die Welt in Militärstiefel zu betreten. Zwar war ich ins mittlere Kader aufgestiegen, doch aufgrund von Personalmangel wurde ich als Unteroffizierin ohne Ausbildung in eine höhere Führungsrolle gedrängt.

 

340 Diensttage voller Erfahrungen - inklusive dem Suizid eines Vorgesetzten während meiner Grundausbildungszeit.

Mobbing, Machtspiele, Minusgrade unter -20 Grad Celsius.

Kameraden, die für und gegen mich Wetten abschlossen, sexuelle Belästigung von Vorgesetzten. Aber auch ganz viel Kameradschaft und gute Erfahrungen. Und am Ende lernte ich meine große Liebe in der Führungsausbildung kennen.

 

 

Einblick in die tiefsten Ebenen der Menschen

Nach dem Militär hatte ich drei Jobs zeitgleich: Kellnerin, Journalisten-Praktikum bei einem TV-Sender und arbeitete zeitgleich arbeitete ich in der Industrie. Doch nach zwei Jahren im Steuerungsbau baute ich mit meinen Händen mein eigenes Fotostudio auf.

 

Ohne Kapital, aber mit viel Elan, welches ich schliesslich 14 Jahre betrieb. Dabei lernte ich nicht nur Fotografie, sondern auch Menschen kennen - ihre Körpersprache, ihre Unsicherheiten und erntete ihr Vertrauen.

 

Sexentzug und emotionale Abgründe

Doch dann zerfiel alles. Mein Unwille zu Sex ergab schliesslich die eine Trennung meiner grossen Liebe die ich heiraten wollte.

Es folgte eine achtjährige Krise mit Suizidgedanken, Zusammenbrüche und das durchhalten in der beruflichen Selbstständigkeit als Fotografin.

 

Ich erlebte aber auch hoffnungsvolle Anläufe in verschiedene Liebschaften - bis ich mich schliesslich meinen Wunden stellte.

Heute weiss ich: genau daher stammt mein Warum - warum ich Sexentzug auf beiden Seiten von Mann und Frau auflösen möchte.



One-Night-Stand mit Überraschung

Nach der Hochzeit meiner besten Freundin hatte ich wohl die eindrucksvollere Hochzeitsnacht als das Brautpaar und wurde vom Kumpel des Bräutigams schwanger.


Lange Zeit wusste ich nicht, dass ich schwanger war – umso grösser war der Schock. Mama, alleine? Mama mit ihm? Zweiteres kam noch weniger in Frage als ersteres. Schliesslich war er eben auf Weltreise gegangen, weil er mit seiner Expartnerin kein Kind wollte.

Nun stand ich da: beruflich selbstständig, mit Krediten am Hals und einem Baby im Bauch

Der Vater war gegen das Kind und ich durchlief den ganzen Abklärungsprozess zur Abtreibung im Spital.


 

Alleine zur Geburt

Als unser Sohn nach eigener Zeitrechnung entschied, auf die Welt zu kommen, rückte ich alleine in den OP-Saal. Das OP-Team war verwirrt, warum ich beim Notkaiserschnitt niemanden dabei hatte, doch sie umsorgten mich herzlich und ich fühlte mich jederzeit gut aufgehoben.

 

Nun alleine mit meinem Kind im Spital, empfing ich am darauffolgenden Tag seinen Papa und mit Expartnerin, die nun wieder seine Freundin war.

 

Diese Frau machte während meiner Schwangerschaft die Hölle durch, wog zeitweise nur noch 45 Kilo. Und nun lag es an mir, den nächsten Schritt nach der Einladung ins Spital zu machen:

Ich gab ihr unseren kleinen Sohn, der zu früh auf die Welt kam, in ihre Arme und sagte, dass sie ihn so sehr lieben dürfe, wie sie wolle.

Sie schloss unser Kind in die Arme und liebt es bis heute wie ihr eigenes. Selbst danach noch, als sie ihre eigenen Kinder zur Welt brachte.

 

Diese Frau, der Papa, ich – aber vor allem unser Kind – haben dazu beigetragen, dass wir eine friedliche Familie nach emotional herausfordernden Zeiten aufgebaut haben.

Unser Sohn darf mit mehreren Geschwistern aufwachsen und hat zwei Mamas die ihn lieben.

 


Viele Fehler

Sexuelle Gewalt und Vergewaltigung erlebte ich mehrfach.

Im Schullager sowie beim Tinder Date.

Ich selbst machte sexuellen Übergriffe auf einen Mann. Obwohl ich mich ihm tags darauf entschuldigte, dass ich ihn vergewaltigte, zeigte er mich nie an. Wie bei Männern üblich, wird dies nicht als solches eingestuft. Doch sein klares Nein und körperliche Gegenwehr überging ich.

Ja, das geht.

Nein, er hatte nicht gespielt.

 

Nein, ich war keine Heilige in meinem Leben. Habe Fehler gemacht. Habe betrogen, gelogen, gespielt. Doch die Dinge, die ich hier schreibe, sind wahr.

 

Sexuelle Belästigung inkl. Arschgrabschen des Chefs, als ich 15 war.

Ein Ex war ein Borderliner, Alkoholiker, konsumierte Substanzen und sass vor unserer Zeit im Knast. Er kostetse mich innerhalb von drei Monaten alle Nerven. Nach der Trennung zusammenbrach.

Zwei Ex-Partner stalkten mich.

Ich wurde von Partnern betrogen, belogen und war selbst die Affäre.

Aber ich wurde nie geschlagen.

 

Mama als Geliebte

Ich lebte mit dem Ex-Partner meiner Mutter zusammen, nachdem sie ihn nach 16 Jahren als Geliebte verlassen hatte. Wir lebten in seinem Haus. Er zahlte mir die Hälfte der Miete in bar, damit ich das Geld auf sein Konto einzahlte.

Mit ihm sprach ich viel darüber, warum Männer fremdgehen und welchen Preis meine Mutter als Geliebte zahlte.

 

Mutters Befehle

Meine Mam wollte, dass ich bei ihrem Date zu Hause übernachtete. Ohne sie. Der Mann trank Unmengen Alkohol und begrapschte mich in seinem Bett. Ich war erstarrt und hatte Panik. Ich war 19. Er über 50, dick, war geil und ich wusste,d ass er Sexsüchtig war. Ich konnte mich nicht bewegen. Als ich nicht auf seine Hand auf meienr Brust reagierte, sodnern nur versuchte weiterzuatmen, mir kalter Schweiss über meine Storn lief machteer es sich selbst und schlief danach im Rausch ein.

Dick, nackt, alt.

Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Also lag ich wach im Bett bis endlich morgen war und ich gehen durfte.


Für meine Mutter war es ein Test. Er sagte ihr, wir hätten Sex gehabt. Sie glaubte ihm.


Ein anderer Mann löste die unbändigste Wutkraft in mir aus, als er sich an mir verging; ich zahlte es ihm mit gleicher Münze zurück. Am Ende bluteten wir beide und hatten unzählige Blutergüsse.

Aber nun wusste ich was emotiionaler Blutrausch und Sex bedeuteten. Der text folgt demnächst. Abonniere meinen Newsletter.




 

Langeweile, die mein Leben veränderte

Während Corona durfte ich meinen Sohn drei Wochen wegen Gefahrenquelle nicht sehen. Drei Wochen alleine, einsam und sehnsüchtig nach meinem Kind.

Da sein Vater als einziger Spender für Stammzellen in Frage kam, um einem Familienmitglied das Leben zu retten, war dies die einzige Möglichkeit, dass hier nichts schieflief. Wegen Kundenkontakt konnte unser Sohn nicht bei mir sein.

Das war eine harte Zeit und ich hatte die Befürchtung, dass mein Kind an seinem Geburtstag glaubt, dass Mama ihn nicht will.

 

Während dieser Zeit war mir googelte Themen über Sex. Dabei stiess ich auf einen Kurs «Ekstatisch Organisieren» und meldete mich spontan an.

Nackt, mit 30 fremden Menschen in einem Raum, hiess es dann: «Macht es euch jetzt selber.» Ein Schock für mich, doch hatte ich mich immerhin selbst dazu angemeldet.

Nach diesem Workshop wusste ich: Was die beiden Trainer da vorne über Sexualität und Dynamiken wissen, will ich auch verstehen und meldete mich zur Ausbildung als Sexological Bodywork-Coach an.

Zeitgleich eröffente ich neben meinem Fotostudio eine Erotik-Massagepraxis und war Erotik-Coach.

 

Entscheidung

Ich hatte einen wundervollen Partner. Doch er konnte mit meinem Beruf nicht umgehen. So musste ich entscheiden: Liebe oder Berufung.

Ich entschied mich für die Berufung.

Ich bereue die Entscheidung nicht, aber ich bedauere, dass ich mich für eines entscheiden musste.


Mein Beruf wo ich somatisch lehre, aber nie sexuell mit Klienten agieren, entwickelte sich zunehmend mein Talent im Krisenmanagement. Sexuelle Krisen sind oft nur der Anfang. Wenn Erektionsprobleme, Libidoverlust oder sexueller Frust überwunden waren, kamen dieselben Klienten mit anderen Themen - Unternehmenskrisen, Eheprobleme, zwischenmenschliche Konflikte. Ich begleitete Menschen in traumatischen Situationen und Suizid-Krisen, wenn Psychiater nicht verfügbar waren und Kliniken keine Alternative boten.

 




Wenn eine Ehe auf der Kippe steht

Ich habe Ehen vor dem Ruin gerettet. Ehepartner bewahrtvor teuren Rosenkrieg bewahrt. Doppelleben aufgelöst, Singles zu einer Partnerin verholfen.


Die Wahrheit ist nicht immer willkommen

Ich veröffentlichte Inhalte zur sexuellen Aufklärung. Doch meine Stimme wurde zum Schweigen gebracht. Mein Buch wurde zensiert, weil ich zu ehrlich war. Ein einziger Klick von YouTube und mein gesamtes Marketing war zerstört. Somit auch mein Business.

12 Millionen Aufrufe, 55.000 Abonnenten, über tausend Stunden Arbeit – durch eine einzige KI-Entscheidung verlor ich meinen YouTube Kanal. Mehrfach baute ich neu auf.

Und immer wieder wurde ich aus sozialen Medien nach US-Regierungswechseln gebannt.

Heute baue ich wieder auf – und diesmal mit einem Netzwerk, das professioneller und relevanter ist als je zuvor.

 

Doch das Marketing-Aus hatte seinen Preis:

 

Burnout ohne Sicherheitsnetz

16 Jahre selbstständig, alleinerziehend, ausgebrannt – aber niemals ganz untergegangen.

Ich funktionierte für meinen Sohn, für meine bestehenden Kunden und überlebte irgendwie meine dunkle Zeit des emotionalen und energetischen Ausgebranntseins.

Finanziell bedeutete dies meinen Ruin.

Ein Burnout kostete nicht nur die Zeit des Ausfalls, sondern Jahre an diversen Mitteln und Vertrauen. Doch ich wusste: Ich kann mehr. Ich holte mich dank der erlernten Techniken Schritt für Schritt ohne Medikamente oder Therapie aus der Leistungsdepression. Alternativen oder Kuren waren keine vorhanden.

Also erinnerte mich an Folgendes:

 

Zwei Jahre zuvor hatte ich meine bestehende Firma selbstständig geführt, ein Start-up gegründet, vier Weiterbildungen absolviert, zwei Bühnenauftritte absolviert, ein Buch geschrieben und veröffentlicht, mehrere YouTube-Kanäle aufgebaut, viermal umgezogen, die unsichere Coronazeit durchgestanden, meinen Sohn drei Wochen vermisst - und meine Mutter fast verloren. Alles in nur zwölf Monaten. Alleine.

 

Mein Erbe – meine Gabe

Wähenddem musste ich mir irgendwann eingestehen, dass ich neben dem schnellen Vertrauensaufbau und Krisen-Resilienz weitere Gaben hatte: die der Medialität.

Auch wenn sie teils in Kinderschuhen steckte, so ist sie in anderen Bereichen sehr gut ausgebildet.


Von Skepsis zu Staunen

Meine hellsichtigen Fähigkeiten wurden oft belächelt – bis die Ergebnisse für sich sprachen. Diese entwickle ich laufend weiter. Was in der Erotik als „magisch“ bezeichnet wurde und sofort Akzeptanz fand, war im Berufsalltag schwieriger. Egal, was das Umfeld denkt oder sagt. Erfahrungsgemäss sind diese Menschen in schwierigen Zeiten offen für Energiearbeit und andere Möglichkeiten.

Meine Klienten wissen nicht genau, wie es funktioniert, und heben zuerst die Augenbrauen, wenn ich bei bestimmten Fällen meine Dienste anbiete. Doch später rufen sie meist an und bitten mich um dies oder das.

Aber immer auf der lichtvollen Seite. Manipulation oder Schaden kommt für mich nicht in Frage. Weder medial noch bei weltlicher Arbeit.



Zweimal habe ich meine Wohnung verloren. Finanziellen Ruin mehrfach erlebt.

Und dies, während ich ein relativ bescheidenes Leben führte. Das Einzige, wofür ich Geld ausgab, war Wissen: über 100'000.– investierte ich in Know-how, Bücher, Abkürzungen.



Mein Leben mag voller Krisen gewesen sein, aber jede Herausforderung hat mich stärker gemacht. Es gab auch viele lustige und noch mehr skurrile Momente, wie den, als der Dorfpfarrer mich im Einkaufsladen anhielt, meinen Sohn und mich begrüsste und fragte, ob ich noch sinnliche Massagen anbiete.

Auf mein Ja hin meinte er, er wolle gerne einen Termin buchen – für sich.

Mein Blick wanderte vom Pfarrer zu meinem Sohn, zum Einkaufswagen und wieder zum Pfarrer und ich musste laut lachen.Mein Sohn wusste, was ich beruflich machte und daher war es okay für mich.

Aber schmunzeln musste ich schon, wer da so um meine Dienstleistungen bat:

Ex-Bettschatzis, ehemalige Schulfreunde, der bekannte Speaker, dem andere die Füsse küssen würden, der Schwarm, in den ich früher heimlich verliebt war, der Mann, der sich neben mich auf den Boden setzt und meine Füsse streichelt, der Kumpel, der Unternehmer, der nach einem Drittel der Zeit meint „so, fertig. War gut“, dennoch den vollen Betrag zahlt und zusätzlich Trinkgeld gibt.

Der Kumpel, der mich immer zum Essen einlädt, der Mann, der mich immer anmotzte, der attraktive Mann mit Spastiken, der Spitzensportler aus den Medien, der Verliebte, der nicht loslassen kann, der Mann, der nun mehr oder weniger eine Frau ist und hochfunktionaler Autist ist, die Ü60-Dame mit diversen Schönheits-OP-Narben, der Mann mit Natur-pur-Wunsch, der es am liebsten hätte, wenn ich fünf Tage ungeduscht bleibe (was ich nicht tat).

Der Mann mit dem überdimensionalen Nazi-Tattoo, der Mann, auf den meine Freundin heimlich steht und sie nicht weiss, dass er mein Massagekunde ist, der Rocker mit weichem Herz, oder auch der Bank-CEO, der Bundeshaus-Politiker und der Polizist.



Wenn ich eines gelernt habe, dann dies:

Wir alle haben die Kraft, unser eigenes Schicksal zu formen - und selbst in den dunkelsten Stunden unser Licht zu finden.

 

Mein Leben war voller Krisen, aber jede Herausforderung hat mich am Ende weiser gemacht.

 



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