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Verführen, wenn du sie nicht mehr intim berühren darfst.

vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

 


Körperhack aus dem Sexyversum. Post 1


Du kennst das: Man umarmt sich und geht dieser Körperkontakt einige Sekunden mehr als die Hallo-Umarmung, streichelt einer von beiden unbeabsichtigt den Rücken des Gegenübers.


Ganz oft wird dies intuitiv in der Mitte des Oberkörpers gemacht. Als sexologische Körpertrainerin ergibt dies für mich Sinn:


Es kann die unausgesprochene Bitte der Frau sein, die sagt: „Entspanne mein Becken.“

Ja, mit Streicheln am Rücken.



Warum das?

Im Bereich zwischen den Schulterblättern liegen Nervenrezeptoren und tiefe Faszienketten, die direkt mit dem Zwerchfell und reflektorisch mit den drei Schichten der Beckenbodenmuskulatur korrespondieren.



Das Zwerchfell:

Dieses hält die Lunge von den Gedärmen getrennt. Damit für die Luftzufuhr genügend Platz bleibt. Dieses zeltartige Netz ist im Dauerbetrieb zwischen jedem Atemzug. Es muss Spannung und „Zerren“ aushalten.

Stresstest im Dauermodus.


Beckenboden:

Am untersten Bereich des Beckens, also da, wo du draufsitzt, sind drei Muskelschichten. Diese wiederum halten freundlicherweise u. A. deine Gedärme im Körper, während du niest.

Auch wenn kein grippaler Infekt oder Heuschnupfen vorhanden ist, so muss dein Beckenboden alles aussitzen: nicht nur diverse Emotionen, sondern auch dein Körpergewicht.



Wenn nun beim Umarmen der Bereich zwischen den Schulterblättern intuitiv gestreichelt wird, bietet oder bittet das Gegenüber:

„Entspanne dich. Lass los. Du bist für den Moment sicher.“

Eine kleine Atempause für dein Nervensystem.


Ich nenne den Beckenboden das „Backup des Herzens“: Alles, was emotional zu viel ist (auch Kleinigkeiten, die gerade keinen Platz haben), wandert in das somatische System nach unten und setzt sich dort als „Schlacke“ ab.
Bei Männern oft als Erektionsprobleme bemerkbar, bei Frauen als Lustlosigkeit im Bett.


👉🏼 Es kann also sein, dass dein Gegenüber diesen Wunsch hat und ihn nonverbal durch diese Geste kommuniziert.



Wenn du also das nächste Mal umarmst, zwei Tipps:

  • Streichle die Zone zwischen den Schulterblättern bewusst und beobachte, wie sich die Kiefermuskulatur des Gegenübers entspannt. Selbst wenn du sie nicht ansehen kannst, spürst du oft ein Entspannen im Kieferbereich sowie zwischen den Augenbrauen.


  • Umarme mind. 21 Sekunden (ja, ist gefühlt ewig). Doch dann kann das Nervensystem endlich runterfahren und die Herzen zwischen dir und deiner Partnerin können sich energetisch verbinden.



Vorteile:

  1. Du gibst deinem Gegenüber so die Möglichkeit, zu vertrauen.

  2. Du bist Mann, ohne Macho zu sein: in deiner männlichen Energie, indem du den Raum hältst. Dominant zu sein.

  3. Du bietest echte Entspannung.

  4. Sie öffnet ihren Schossraum, was wiederum die sexuelle Ansprechbarkeit erweckt.



„Anfassen kann jeder. Berühren jedoch ist eine Kunst.“

Erwecke ihre innere Venus durch Vertrauen, Verbindung und Vereinigung. Durch Körper, Geist und Seele.

Küsse ihre Weiblichkeit wach. So hauchzart, dass ihre innere Amazone das Schild niederlegt und sich selbst mit ihrer göttlichen Weiblichkeit wieder vereinen kann.

Geführt durch deine maskuline Präsenz, die sie an den Ruf der Venus erinnert, sich mit ihrem Körper der heiligen Sinnlichkeit zu öffnen.

In ihrer Geschwindigkeit, in deine Richtung.

Für sie: Achtsam, präsent, Hand bietend.

Für dich: Entschieden, bewusst, klar.



Was Männer beim Sex und Beckenmuskeln oft falsch verstehen und was Männer oft bei der Beckenbodenmuskulatur fatalerweise falsch machen, im meinem Telegramkanal (kein Mitglied sieht dich).


Weitere Körpertipps für bessere Paarqualität findest du in meinen Büchern sowie im heute veröffentlichten Insider auf Telegram:









 
 
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