Das "Knacken" wenn du in sie eindringst

Warum sie keinen Sex will:
„Ich find’s geil, wenn ich in die Frau eindringe und ein ‚Knacken‘ ihren Lustschmerz auslöst.“
Der CEO aus der Nordostschweiz erzählte vom Moment, wenn er seine Spielpartnerin anal nimmt. Aber auch beim vaginalen Geschlechtsverkehr gibt es dieses „Knacken“, was man mitunter hören kann.
Das geschieht dann, wenn die zweite und dritte Muskelschicht im Beckenboden noch nicht weich und „geöffnet“ sind.
Durchaus kann dieses „Knacken“ ein mehr oder weniger starker Schmerz, gemischt mit einem Lustimpuls, sein. Das „Knacken“ der Genitalmuskeln, die plötzlich loslassen.
Wer nun glaubt, dass Vordehnen die bessere Idee ist, irrt.
Ich hatte schon Bilder von manuell gedehnten Anusöffnungen gesehen, die so gross wie eine Flüte waren. Aber hier sowie auch beim zu frühen vaginalen Fingern können mikrokleine Haarrisse im Gewebe entstehen, die zu Entzündungen führen.
So gesagt kann die Geilheit des Mannes die Frau wortwörtlich verletzen und ihre Sexualität unbewusst nachhaltig negativ prägen.
Fehler beim Fingern:
Auch beim normalen Fingern ist dies der Fall:
Warum sie keinen Sex will:
Kuntschen, Fummeln, zack, unten Finger in sie rein. Und umso heftiger du „stösst“, umso mehr zieht sich bei ihr untenrum alles zusammen. Geil für dich, Scheisse für sie.
Ja, sie stöhnt dabei vielleicht. Wegen des Lustschmerzes und der nun plötzlich geweiteten Muskulatur.
Entspann dich mal: der Umbug eines heissen Hengsts.
Die Bitte (oder eher die Ansage): „Entspann dich mal“ hilft nicht. Grund hierfür ist nicht Zickigkeit, sondern Biologie:
Solange sie sich nicht sicher fühlt und entspannen kann, werden die beiden inneren Muskelschichten zwei und drei im untersten Teil des Beckenbodens nicht locker lassen.
Die sind nicht willentlich steuerbar! Denn sie haben überlebenswichtige Funktionen, dass beim Niesen oder Husten die Muskulatur sofort sich anspannt, um die Gedärme nicht durch die Körperöffnungen als Geschoss zu verlieren. (Bild unten, blaue Pfeile)
Nur die äusserste Muskelschicht ist für den Toilettengang unwillkürlich steuerbar. Pipi an oder eben nicht.
Und da alle Muskelschichten direkt aufeinanderliegen, kannst du nicht an der äussersten Muskelfaser vorbei und die anderen eben hart lassen.
Das Einzige, was du tun kannst, ist, ihr Sicherheit zu geben und Berührungen, die nicht grabschfummeln, als ob du ein Popcornkorn aus den Zahnzwischenräumen puhlen willst.
Wie du richtig gute Po-Berührungen gibst, erzähle ich als sexologische Körpertrainerin mit Beckenbodenfachwissen sowie vielen Meilen Erfahrungswissen als Erotikmasseurin.
Po-Video hier:
Wisse:
Auch wenn die Vulva (Schamlippenbereich und Vagina) feucht sind, ist ihr Körper noch nicht ganz bereit. Weder für Fingerstösse noch für den erigierten Penis oder das Sextoy.
Grund: Der Vaginalmuskelschlauch ist noch nicht in die Länge gestreckt und in die Breite gedehnt (gründe Pfeile). Darum kannst du beim zu frühen Fingern nicht alles eng. Der Finger hat gerade so Platz. Du kannst sogar ihre Gebärmutterwand spüren, aber später, wenn ihr Sex habt, hat ein Penis, der grösser als der Finger ist, Platz.
Nicht weil da ja alles ohnehin weich ist. Sondern weil ihr Körper sich bei genügend Erregung vorbereiten und weiten kann.
Stell’s dir so vor:
Ein Penis ist im nicht erregten Zustand kurz. Ihre Vagina auch. Dein Penis ist im erregten Zustand länger und dicker. Ihr Vaginalmuskulaturraum auch.
Sonst würde die verlängerte Grösse des Penis bei Menschen keinen Sinn ergeben.
Spermienabgabe ist auch mit kurzem erfolgreich möglich, ansonsten gäbe es a) keine Asiaten mehr und b) auch Gorillas wären mit ihrem 3 cm langen erigierten Penis ausgestorben…
Sinnbild:
Wenn du schon Sex haben kannst, lasse ihren Formel-1-Wagen erstmal richtig warm laufen.
Dein Sportwagen (Penis) kann zwar schneller Runden drehen, aber ihr Formel-1-Wagen hat dafür mehr Wumms.
Weibliche Orgasmen übertreffen die Qualität des männlichen oft um ein Vielfaches. Verhau ihre Ekstase also nicht bereits bei den Einwärmrunden.

Mach’s besser:
Guter Sex kann schnell gehen.
Hervorragender Sex braucht Sicherheit:
Nicht fummeln und lecken wie Nachbars Lumpi, damit sie möglichst schnell heiss wird.
Ein Quickie ist nett.
5 Minuten penetrativer Sex ist schön.
Aber Ekstase ist mehr als lautes Stöhnen. Es ist die tiefe Hingabe der göttlichen Weiblichkeit.
Sei der Mann, der diese Weiblichkeit ver-führt.
Verführen kommt von führen:
Halte deine Geilheit an den Zügeln und führe sie so auf den Weg zum Vertrauen.
Eine Frau gibt sich hin, wenn sie sicher ist, dass er den Raum halten kann. Ekstase, Hingabe, tranceartige Zustände, da, wo du das in ihr erkennst, was Philosophen in lyrischen Texten als die Venus beschreiben.
Wenn im dunklen Zimmer eine pure Göttlichkeit erschimmern lässt, sind möglich. Dann, wenn du den Weg bereitest.
Weitere Körpertipps für bessere Paarqualität findest du in meinen Büchern sowie im heute veröffentlichten Insiderbeitrag.
Körper-Hacks im Telegramkanal.










